Nach einem der schlimmsten Flüge meines Lebens (2h Verspätung & ich hab fast gespuckt!!) bin ich Freitagmittag (10.12.10) in Melbourne angekommen. Meine Gastmutter hat ihre Weihnachtsfeier vom Geschäft in Melbourne und ich sollte als Unterstützung mit, damit sie und Steve samstags auf besagte Feier gehen können. Habe mich natürlich gefreut, immerhin musste ich nur diesen einen Abend babysitten und konnte somit die restliche Zeit nutzen um mir die Stadt anzusehen. Unser Hotel lag direkt am Albert Park, den die meisten von euch durch den Formel 1 Grand Prix keen dürften und ziemlich zentral liegt. Da wir alle ziemlich gerädert waren von dem Flug bin ich dann nur noch mit Steve zum Markt und wir haben ein bisschen eingekauft. Auf dem Weg dorthin ist mir dann aufgefallen, dass dort andere Verkehrsregeln gelten, da es eine oberirdische Tram gibt. So muss man sich zum rechts Abbiegen auf den linken Fahrstreifen einordnen, bis in die Mitte der Kreuzung einfahren und dort warten bis so ein LED Schild ‚go‘ zeigt. Komisch…in Deutschland funktioniert das doch auch normal…
Samstagmorgen hab ich mich dann mit Mely, Judith & Lorraine am Federation Square getroffen. Zufälligerweise hatten die drei nämlich auch das Wochenende für Melbourne eingeplant. Wir sind dann zusammen ein bisschen durch die Stadt geschlendert. Unteranderem durch die Blockarcades, nach China Town und zum Parliament House. Irgendwie waren wir dann aber von all dem nicht so überwältigt und dann sind wir mit der Tram nach St. Kilda gefahren. Dort soll es, für Melbourne, schöne Strände geben..Naja hat mich nicht vom Hocker gerissen, vielleicht lag es ja an dem schlechten Wetter (sehr europäisch, wechselhaft, 20°C max.). Die meisten von euch werden jetzt wohl fluchen und sich 20°C wünschen! ;)
Musste dann recht früh wieder gehen, da das Babysitten ja anstand. Also ab ins Hotel. Abends kam Mely noch und hat mit bei mir im Zimmer geschlafen. Mama kam auch noch vorbei, da sie und Papa gerade auch in Melbourne waren und kein Hotelzimmer gefunden haben (Stadt war ausgebucht da Bon Jovi Konzert und viele Weihnachtsfeiern), Sonntag aber für die Stadt eingeplant hatten. Also mit meinem Handy bestimmt 15 Hotels angerufen und entweder ‚booked out‘ oder einen Preis über 250$ pro Nacht gehört. Haben dann schließlich doch was gefunden und somit stand fest, dass wir am nächsten Morgen zusammen auf den Eureka Tower gehen. Das ist der höchste Turm in der südlichen Hemisphäre. War auch ganz cool, leider hat man durch die Wolken nicht all zu viel gesehen. Sind danach dann noch mit der Tram die City Circle Tour gefahren und ein bisschen durch die Stadt geschlendert. Viel mehr war dann aber nicht mehr drin, da ich ja wieder ins Hotel und dann zum Flughafen musste. War zwar ganz schön aber DIE Stadt ist Melbourne meiner Meinung nach wirklich nicht.
Musste dann recht früh wieder gehen, da das Babysitten ja anstand. Also ab ins Hotel. Abends kam Mely noch und hat mit bei mir im Zimmer geschlafen. Mama kam auch noch vorbei, da sie und Papa gerade auch in Melbourne waren und kein Hotelzimmer gefunden haben (Stadt war ausgebucht da Bon Jovi Konzert und viele Weihnachtsfeiern), Sonntag aber für die Stadt eingeplant hatten. Also mit meinem Handy bestimmt 15 Hotels angerufen und entweder ‚booked out‘ oder einen Preis über 250$ pro Nacht gehört. Haben dann schließlich doch was gefunden und somit stand fest, dass wir am nächsten Morgen zusammen auf den Eureka Tower gehen. Das ist der höchste Turm in der südlichen Hemisphäre. War auch ganz cool, leider hat man durch die Wolken nicht all zu viel gesehen. Sind danach dann noch mit der Tram die City Circle Tour gefahren und ein bisschen durch die Stadt geschlendert. Viel mehr war dann aber nicht mehr drin, da ich ja wieder ins Hotel und dann zum Flughafen musste. War zwar ganz schön aber DIE Stadt ist Melbourne meiner Meinung nach wirklich nicht.
Montags hat dann meine letzte wirkliche Arbeitswoche angefangen. Ich muss schon sagen es ging recht schnell rum, allerdings muss ich auch sagen, dass ich froh bin wieder durch alle Gänge der Einkaufläden zu passen, da ich keinen sperrigen Kinderwagen dabei habe. Da fühlt man sich manchmal echt doof, wenn man an allen Ecken und Enden mit einem Rad hängen bleibt! Laura kam dann am Mittwoch an und wohnt jetzt die nächsten 2 Wochen bei mir im Zimmer.
Mal wieder ganz früh, so um 4.30 Uhr an einem Samstagmorgen hieß es aufstehen und aufs Taxi warten. Dieses Mal hieß es mit der deutschen Familie nach Brisbane fliegen und dort 300km nördlich nach Hervey Bay fahren.
Irgendeine Pflanze die einfach an einem Brett so wächst :D
Dort haben wir dann in einem total schönen B&B geschlafen bevor es am Sonntag mit einem 4-Wheel Drive auf die Fähre nach Fraser Island ging. So klein wie ich bin war es erst mal eine Herausforderung in das Teil reinzukommen. Noch ein paar Zentimeter höher und ich bräuchte eine Hocker um rein zu kommen :D Aber das Ding ist echt geil! Zwar ziemlich rustikal aber hey – wenn man schon mal auf der größten Sandinsel der Welt mit 80km/h die Strände lang brettert oder durch Knietiefe Pfützen fährt, da ist ein Hummer (wie sie manche hier haben) schon ein Stilbruch. Auf der Insel angekommen sind wir zuerst zur Central Station, die sich als ein Campingplatz mit 2 Infotafeln herausstellte. Von dort aus sind wir dann aber zu dem Wanggoolba Creek gelaufen. Ich war voll in meiner Welt! Zum aller ersten Mal im Regenwald und ich liebe sowas ja! Palmen, Lianen, glasklares Wasser und was darf natürlich nicht fehlen, Grillen. Allerdings waren die da richtig laut. Da haben mir sogar meine Ohren richtig wehgetan und so naja wie soll ich sagen, der Ton hat schon so geflattert (keine Ahnung ob ihr jetzt wisst was ich damit meine :D ). Ich habs zumindest mal aufgenommen, könnt ihr euch ja mal anhören.
Weiter ging es dann zum Lake Birrabeen & Lake Boomanjin. Ersterer ist wahnsinnig schön mit weißem Sand, glasklarem, türkisem & warmen Wasser. Leider hat es dann angefangen zu regnen aber da es sowieso warm war hat es mir nicht wirklich was ausgemacht. Lake Boomanjin dagegen ist ein dunkelbrauner See. Durch die umliegenden Teatrees kommt Teebaumöl in das Wasser und das wird somit ganz dunkel. War zwar auch echt schön aber ich geh in sowas wirklich ungern baden. Ich mein, da kann sich ja was weiß ich in der dunklen Brühe verstecken :D
Über den Tag verteilt sind wir dann noch weiter südlich nach Dilli Village gefahren, wo wir dann unseren ersten Dingo gesehen haben und endlich am Strand waren was heißt, dass wir an der Autobahn der Insel angekommen waren. Wir konnten also endlich mal Gas geben und hatten keine Wurzeln oder kleine Sandwege mit Kurven. Man mag es kaum glauben aber selbst auf dem Strand gibt es Verkehrsregeln. Busse & Hummer muss man überholen lassen, es gibt Tempolimits, man muss sich anschnallen und Linksverkehr gilt sowieso. Dazu kommt, dass man die Gezeiten beachten muss, da man viele Teile von der Insel bei Flut gar nicht befahren kann. Nach ein paar Minuten wurde mir dann auch klar wieso man all die Regeln hat. Ohne meinen Sicherheitsgurt wäre ich sicherlich das ein oder andere Mal mit dem Kopf an die Decke geknallt. Ich hätte wirklich nie gedacht, dass so kleine Bäche die in das Meer fließen und sich da ihren Weg schlängeln so viele Bodenunebenheiten machen. Da kam es schon das ein oder andere Mal vor, dass ich mich beim aus dem Fenster lehnen an irgend einem Teil vom Auto angeschlagen hab. Nach ca. 30km Fahrt nach Norden sind wir dann in Happy Valley angekommen. Dort haben wir, zusammen mit ganz vielen Geckos für die nächsten 3 Nächte, eine kleine Cottage.
Montagfrüh ging es dann insgesamt 47km weiter nördlich bis nach Orchid Beach. Nachdem wir an eine Stelle kurz gehalten hatten, da dort durch heftigen Regen in der Nacht und Flut ziemlich viel Wasser war und einige Autos nicht durchkamen (man muss da also wirklich aufpassen!) haben wir beim Eli Creek gehalten. Der ist in jedem Reiseführer ausgeschrieben und da heißt es, dass man in dem Bach spazieren kann.
Naja, die Strecke war dann sage und schreibe 200m lang und ich bin dabei 4 Mal von einer Bremsen ähnlichen Mücke gebissen worden – juhu! Also schnell weiter, an dem bei Backpackern so bekanntem ‚Maheno Wreck‘ (Schiffswrack, welches zu ¾ im Sand steckt), den Pinnacles und dem Red Canyon vorbei, bis wir dann an den Champange Pools angekommen waren. Naja, war zwar schön dort aber besagte Pools haben übel nach Fisch gestunken und waren voll mit betrunkenen Prolos. Also einfach einen Felsen weiter gelaufen und sofort allein gewesen. Leider soll man nirgends auf Fraser Island im Meer schwimmen, da es dort recht viele Haie gibt. Also hab ich mich lieber für einen Mittagsschlaf auf dem Felsen entschieden.
Von dort aus ging es dann noch kurz zum Orchid Beach wo es einen der wenigen Shops & Tankstellen auf Fraser Island gibt. Die Preise sind natürlich enorm aber naja, Hunger & Durst siegt immer ;) Weiter ging es dann nach Süden zum Indian Head (heißt so, da Cook dort Aborigines gesehen hat und dachte das seien Indianer) auf den wir dann hochgewandert sind. Dort oben ist man dann mit einer genialen Aussicht auf die Insel belohnt worden. Highlight war allerdings, dass wir mehrere Rochen und Haie beobachten konnten. Die Haie haben wir vor allem dann gesehen, als wie aus dem nichts ein Schwarm von Fischen im Wasser rumgehüpft ist und drüber Vögel waren. Die Bilder davon sind leider nicht so gut geworden, aber vielleicht könnt ihr das ja erkennen.
Jetzt hab ich aber schon sooo viel geschrieben, dass ich das ganze nun glaube ich einfach Abkürze. Sind am nächsten Tage zum bekannten Lake McKenzie gefahren und hatten passend dazu wunderschönes Wetter.
Endlich mal wieder Sonne!! Die war am Abend dann auch schon wieder verschwunden und der Regen hat auch den ganzen nächsten Tag angehalten. Da Mittwoch aber sowieso unser Abreisetag war, war es nicht ganz so schlimm. Haben noch in einem Vorort von Brisbane die Nacht verbracht und sind donnerstags dann nach Brisbane in die Stadt bevor es mit dem Flieger wieder nach Sydney ging.
In Sydney haben wir dann am 24.12.2010 mit meiner Gastfamilie deutsche Weihnachten gefeiert und heute am 25.12.2010 sind wir mit ihnen zu Freunden die gerade Housesitting machen und sich dachten, dass sie in dem Haus ja einfach mal eine Party machen könnten! Hat sich auch echt gelohnt, der Pool war traumhaft bei den 27°C ;)
Somit wünsche ich euch noch schöne Feiertage und bis bald!

























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